York Wegerhoff


Metamorpha


Die erweiterten Porträts von »Metamorpha« haben ihren Namen aus dem Prozess der Metamorphose.
Im Arbeitsprozess von Metamorpha durchlaufen die porträtierten Personen
zwei zeitlich versetzte fotografische Schritte. Die Komposition der beiden Arbeitsphasen
bestehen aus einem analogen fotografischen Prozess ohne digitale Manipulation, der im
Atelier aufgenommen wird. In der ersten Phase wird das Porträt auf Diafilm abgelichtet,
um dann in der zweiten Phase dem Modell wieder auf projiziert zu werden. In diesem
zeitlich versetzten Prozess des überlagerten eigenen Porträts entwickelt sich ein neues,
schwarz umhülltes, nicht greifbares Wesen – eine mystische Porträtikone.