Veera Konsti


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Über den Tod ist so gut wie nichts bekannt. Die Vitalfunktionen hören auf - und das ist alles.
Vanitas 3000, die Arbeit der finnischen Fotografin Veera Konsti, überarbeitet die Bildsprache
der Vanitas, eines Kunststils, der die Kürze des Lebens darstellt. Die Bilder möchten
den Betrachter mit einer anderen Einstellung zum Tod herausfordern. Die Künstlerin war
von der Idee inspiriert, den Tod greifbarer darzustellen: „Nach dem Erwerb mehrerer Präparate
wurde die Prämisse des Todes eher banal. Wir sprechen nicht vom Tod, aber wenn
wir das tun, ist der Ton oft zu poetisch und ernst.“
Diese Fotos bilden eine berstende Bildwelt zwischen Leben und Tod, die sich letztendlich
als überraschend logisch herausstellt. Die Kompositionen aus Knochen, Präparaten und
Schmuckstücken - wie sie in der Vanitas-Kunst üblich sind - wurden in ewige Bilder verwandelt.
Wenn das Vergängliche zum Ewigen wird, wird das Triviale zum Wesentlichen.
Während des Verfalls öffnet sich ein Tor zur anderen Seite, das den Betrachter in eine Welt
der Praktikabilität und Unterhaltung einlädt.