Susanne Emmermann


„Sie ähneln bunten Phantasieerzählungen: Die Fotos von Susanne Emmermann sind dynamisch, kraftvoll, und gleichzeitig von leichtherziger Verspieltheit. Im bewusst nonchalanten Spiel von Licht und Kamera schafft die Fotografin Bilder, die den Betrachter reizen und betören. Wie? Indem sie eine eigene Heiterkeit ausstrahlen, ganz ohne naiv zu sein.“ (Anika Mester)


Was kann sich eine Fotografin mehr wünschen als die Betrachtenden gleichzeitig zu reizen und zu betören? Susanne Emmermann experimentiert in ihren Bildern gern mit verschiedenen Lichtquellen. Dabei neigt sie dem Abstrakte ebenso zu wie Portraits oder anderen gegenständlichen Motive. Das Abstrakte gibt ihr eine Bühne für Formen und Farben, die ihr schon lange fehlen. Andererseits setzt sie gern Motive in Szene, die ihr wichtig sind, etwa Hände: Sie geben Halt, Trost, Berührung und Hilfe. Susanne Emmermann verbindet in ihren Werken auch bereits Vorhandenes und ergänzt es durch comichafte Lichtmalerei. Die Möglichkeit, trotz oder gerade wegen ihrer Blindheit eigene Bilder zu machen, schafft gleichzeitig den Raum für gemeinsame Gespräche mit allen Betrachtenden.