Aki-Pekka Sinikoski


Finnish Teens

 

Sinikoski hat nach Teenagern gesucht, die vor der Tür der Selbständigkeit stehen.

„Viele von den Jugendlichen, die ich fotografiert habe, leben noch bei ihren Eltern, entwickeln aber parallel stark die eigene Identität. Dieses kann zu Konflikte mit den Werten des Elternhauses führen. Die Fotos finden sich im Wendepunkt, wenn die eigene Flügel noch nicht tragen, obwohl der/die Jungendliche stark nach der großen Welt sehnt.“

Die Jugendliche sind entweder zuhause oder in einer anderen alltäglichen Umgebung fotografiert worden. Das helle Licht, das Sinikoski beim fotografieren einsetzt, verleiht die Fotos einen ähnlichen Glanz, wie in Werbung. „Die Bilder zeigen eine bildschöne Welt, die aber vom Alltag kaputt geschlagen ist.“ Der Fotograf selbst denkt an seine Bilder als Dokumente oder Novelle, die einander überlappen. „Eine Novellensammlung erzählt über das Leben, das man nicht mehr als eigenes spüren kann. Sie ist eine Erzählung über das Warten; dass man sich neu erfinden würde.“