Klaus Philipp


Sonnentanz

 

Glitzernde Lichtpunkte auf dem Meer, im Rhythmus der Wellen sich bewegend. Wie verlaufen die schnellen Bewegungen dieser Schwärme von Reflexionen der Sonne?

In Langzeitaufnahmen lassen sich diese Bahnen aus der Nähe fotografisch aufzeichnen. Was im Bild sichtbar wird, ist eine Veranschaulichung der Chaostheorie. Die Bahnen der tanzenden Lichtpunkte sind nicht voraussehbar, und sie sind chaotisch.

 

Je nach Art der Wellenbewegungen – kleine oder große Wellen, schneller oder langsamer sich bewegend, gerichtet oder unregelmäßig – und in Abhängigkeit von der Belichtungszeit, lassen sich unterschiedlichste Lichtzeichnungen generieren.

 

In diesen Bildern findet die Fotografie zu sich selbst und hat doch auch Ähnlichkeit mit informeller Kunst.