Jutta Engelage


Broken cities 2


Die Arbeiten Jutta Engelages setzen die Zerbrechlichkeit urbaner Lebenswelten in Szene. Die Künstlerin thematisiert die Angreifbarkeit der Bauwerke in unseren Städten. Dafür hat sie sich eine lässliche Aufnahmetechnik mit bewegter Kamera und Mehrfachbelichtungen erarbeitet. Dadurch tritt neben die stabile, natürliche Abbildung eine zweite Wahrnehmungsebene mit stürzenden Motiven ins Bild. Der Raum bleibt nicht länger statisch, sondern erscheint wie bewegt. Die Zeit wird als weitere Dimension ins Bild gebracht, aber zugleich erscheint nun auch die Perspektive des Verfalls.

 

Anhand der ausgestellten Werkbeispiele kann man gut erkennen, dass sich diese Arbeiten formal unterscheiden können: Einige der Architekturaufnahmen betonen geometrische Formen, was ihre kubistisch abstrakte Anmutung verstärkt. Andere wirken eher organisch und zufällig.