Eckart Bartnik


Die Serie „Trinität – Topografie des Glaubens“ ist eine Bestandsaufnahme zur spirituellen Bindungskraft christlicher Ikonografie. Ästhetisch greift sie dabei auf das Triptychon als formales Mittel christlicher Bildtradition zurück. Während dieses in der Vergangenheit die biblischen Geschichten zum Leben erweckte, dient es hier nur der Montage von Versatzstücken einer christlichen Ikonografie, zu der die meisten Menschen heute keinen Zugang haben. Zwar zitiert die dreiteilige Bildkomposition das Triptychon noch, aber die montierten Bilder ergeben keinen höheren Sinn mehr. Motive des Heiligen und Profanen aus verschiedenen Kirchen in Deutschland, Italien, Frankreich und Österreich mischen sich unterschiedslos