Christoph Brandl


Bei dieser Arbeit versuchte ich, Zeit und die zeitliche Bewegung im Räumlichen durch ein
spezielles Produktionsverfahren transparent zu machen. Es ist ein Verfahren, bei dem sich der
jahrtausendalte, kulturgeschichtlich bedeutende organische Marmor und das technologischdigitale
anorganische Druckverfahren im wörtlichen Sinne durchdringen. Tinte dringt nämlich
in die Kapillaren des Steines ein, und auch die Marmorierung der Platten bleibt in den
beendeten Arbeiten sichtbar und wird eins mit den Motiven:
Wo ist also die Grenze der Fotografie, und wo fängt das Organische an?