Film im Caligari


CALIGARI FILMBÜHNE
Shot in the Dark – ein Dokumentarfilm von Frank Amann.
Wem würde man weniger Leidenschaft und Genialität für
Fotografie zutrauen, als einem Blinden. Ein intimes Porträt von drei erfolgreichen Künstler/innen, deren Sehschwäche zum Ausgangspunkt ihrer visuellen Erkundungen geworden ist. Sehende wie Blinde träumen. Und in unseren Träumen sehen wir.
MI I 21.08.2019 I 20.00 Uhr I OmU I Filmvorführung mit SONDERAUSSTELLUNG (Filmstills) im

Caligari-Foyer


Peter Lindbergh – Women`s Stories
Der Dokumentarfilm von Jean Michel Vecchiet zeigt die
außergewöhnliche Geschichte eines Mannes, der zu den größten Fotografen des 20. Jahrhunderts zählt. Neben Einblicken in seine tägliche Arbeit erzählt der Film eine sehr persönliche und emotionale Lebensgeschichte, die grundlegende Fragen aufwirft: Wie und warum wird man zum Künstler? Woher kommt diese kreative Kraft, die jeder Logik trotzt und sich der Analyse widersetzt?
FR I 23.08. I 17.30 Uhr + SO I 25.08. I 20.00 Uhr I OmU


Das Salz der Erde ist ein Dokumentarfilm über das Leben und Werk des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado von Wim Wenders. Salgado dokumentierte in den vergangenen 40 Jahren in seinen Fotos die Spuren unserer Menschheitsgeschichte auf allen Kontinenten. Als sozialdokumentarischer Fotograf wurde er Zeuge von internationalen Konflikten, Vertreibung, Krieg, Hunger und Leid.
Im Juni dieses Jahres wurde Salgado mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
SO I 01.09.2019 I 17.30 Uhr I OmU


Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, 65183 Wiesbaden

 


Rückblick: Filme der Fototage 2017

 

Robert Doisneau - Das Auge von Paris

Fr. 25.8.17 - 18 Uhr   So. 27.8.17 - 20 Uhr

 

Dokumentarfilm über Robert Doisneau, der vom kleinen Kind aus dem armen Vorort zu einem Superstar der Fotografieszene avancierte. Regisseurin Clémentine Deroudille hat als Enkelin des Künstlers Zugang zu bisher unveröffentlichtem Material aus dem Nachlass und nutzt dies für ihren Dokumentarfilm, in dem auch Freunde und Kollegen des berühmten Fotografen zu Wort kommen. Neben der Person Doisneau selbst stehen in der Dokumentation auch dessen Sujets im Mittelpunkt – also Paris und die Menschen in der französischen Hauptstadt.

 

Don't blink - Robert Frank

Mo. 28.8.17 - 18 Uhr   Di. 29.8.17 - 20 Uhr

 

Ein Mann vor einer Jukebox in Las Vegas, ein Blick aus einem Hotelfenster in Montana, ein Autokino in Detroit: Mit seinen Momentaufnahmen aus den USA prägte der 1924 geborene Fotograf Robert Frank das Bild der Staaten. „The Americans“ gilt als eines der herausragenden Fotobücher zum Alltag Amerikas. Robert Frank bildete US-Kultur ab – und trieb sie voran, beeinflusste z. B. auch die Beatnik-Bewegung um die Autoren Alan Ginsberg, Jack Kerouac und William S. Burroughs. Frank saß an der Quelle: 1947 zog er in die USA, arbeitete seit den 1950ern in New York. Und er drehte Filme. Mit den Beat-Schriftstellern Allen Ginsberg und Gregory Corso entstand der Kurzfilm „Pull My Daisy“, mit den Rolling Stones der bis heute unveröffentlichte „Cocksucker Blues“. Der gefiel Mick Jagger sehr gut – bekundet ist aber auch seine Angst, nicht mehr in die USA einreisen zu dürfen, sollte dieser Tourfilm gezeigt werden…

 

Mapplethorpe: Look at the pictures

Mi. 30.8.17 - 17.30 Uhr   Do. 31.8.17 - 20 Uhr

 

Die Dokumentation Mapplethorpe: Look at the Pictures widmet sich dem Œuvre des umstrittenen Aktfotografen Robert Mapplethorpe.

Die Dokumentarfilmer Fenton Bailey und Randy Barbato werfen einen detaillierten Blick auf einen der kontroversesten Fotografen des 20. Jahrhunderts: den US-Amerikaner Robert Mapplethorpe. Mapplethorpe war dafür bekannt, Bilder vom Geschlechtsverkehr zwischen Männern und Nacktheit im Allgemeinen zu schießen. Seine Kritiker warfen ihm sogar vor, Pornografie als Kunst zu verkaufen.

Die Dokumentation geht auch auf seine unbekannteren Porträts von Blumen oder Skulpturen ein. Dabei kommen Kollegen und Freunde des Künstlers zu Wort und erklären, wie er die Konventionen der Kunstform Fotografie zu durchbrechen versuchte.