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2. Wiesbadener Fototage eröffnen am 6. September
Was im letzten Jahr als Experiment begann, wird sich in diesem Jahr als ein ausgewachsenes Fotofestival für das Rhein-Main-Gebiet präsentieren. So stellt es sich zumindest der Veranstalter vor. Der Verein Photowork e.V. hat dieses Jahr neben Lichtbild und POKUSA noch zwei weitere Galerien für die Idee "Wiesbadener Fototage" begeistern können (QuerFormArt, Studio_O1). Die zehn polnischen Fotografen und Fotografinnen kommen alle aus dem Umfeld der Hochschule für Fotografie in Jelenia Gora. Ihr Stil kann mit dem Genrebegriff "Magischer Naturalismus" beschrieben werden. Wer am Nachmittag des 6. Septembers den Weg zu den Wiesbadener Fototagen findet, kann neben den Ausstellungen in den Galerien noch einiges mehr erleben. Auf dem Platz an der Ecke Herderstraße/Emanuel-Geibel-Straße wird ab 16 Uhr wieder Festivalatmosphäre herrschen. Der mit dem diesjährigen Jazzpreis des Landes Hessen ausgezeichnete Schlagzeuger Janusz Maria Stefanski wird eine Solodarbietung seines Könnens geben. Harald Heine und Band sorgen für weitere musikalische Stimmung. Die Eröffnungsrede wird Michal Jezioro, Vizekonsul der Republik Polen, halten. Bereits im Vorfeld trafen sich deutsche und polnische Fotografen zu einem Workshop in Przesieka (Riesengebirge), der unter dem Motto "Untragbare Kunst" stand. Es wurde nicht nur intensiv gemeinsam fotografisch gearbeitet, sondern auch eine theoretische Auseinandersetzung über das Medium Fotografie wurde von den Künstlern und Künstlerinnen begonnen. Diese lebhafte Diskussion soll am 6. September im Rahmen eines Symposiums fortgeführt werden. Fragestellungen wie "Ist der künstlerische Stellenwert der Fotografie in Polen ein anderer?", "Gibt es kulturelle Aspekte, die dazu führen, dass die polnische Fotografie andere mediale Äußerungsformen angenommen hat?" werden erörtert. Alexandra Kwiatkowska wird einen Vortrag über die Entwicklung der polnischen Fotografie halten, moderiert wird das Symposium von dem Journalisten Günther Wagner. Praktisch ist, dass alle Galerien sich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden: POKUSA in der Albrechtstraße 40, alle anderen in der Herderstraße. Wer die Eröffnung verpasst, hat dann immer noch bis zum 6. Oktober Gelegenheit, die Werke zu sehen. Nähere Infos unter www.wiesbadener-fototage.de und unter 0611 / 30 04 29. |
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